Castello di Borgo Val di Taro, Mittelalterliche Festung in Borgo Val di Taro, Italien.
Die Burg von Borgo Val di Taro ist eine mittelalterliche Festung, die an der Grenze zwischen drei italienischen Regionen liegt: der Emilia Romagna, der Toskana und Ligurien in den Apenninen. Heute sind Teile der ursprunglichen Burgmauern im historischen Stadtkern noch sichtbar und bilden mit der romanischen Kirche Sant'Antonino aus dem 13. Jahrhundert ein ortliches Ensemble.
Die Burg entstand im Mittelalter und diente unter der Herrschaft der Familie Landi als bedeutender Kontrollpunkt für die Region. Im späten 16. Jahrhundert fiel sie unter die Kontrolle von Ottavio Farnese, nachdem die Landi-Herrschaft durch politische Umwälzungen endete.
Die Burg prägte die Entwicklung dieses kleinen Ortes, der sich rund um ihre Befestigungsanlagen ausbildete und vom Mittelalter bis heute als Zentrum der Gemeinde bestehen bleibt. Pilger, Händler und Wanderer nutzten die Burg als schützenden Anlaufpunkt auf ihrer Route gen Rom.
Das Gelande kann von oben aus kostenfrei erkundet werden, da sich die Ruinen im offentlichen Stadtraum befinden und mit der angrenzenden Kirche begehbar sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Boden uneben ist und einige Treppen zu erklimmen sind.
Die Lage an der Via Francigena machte die Burg zu einer wichtigen Raststaette für Pilger auf ihrem Weg nach Rom, was ihre wirtschaftliche und strategische Bedeutung unterstrich. Dieses Erbe ist heute noch in der Struktur des Ortes sichtbar, der sich entlang dieser historischen Route entwickelt hat.
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