Celia peuceta, Archäologische Stätte in Ceglie del Campo, Italien
Celia peuceta ist eine archäologische Stätte auf einem Plateau etwa 70 Meter über dem Meeresspiegel, begrenzt durch die Flussläufe Fitta und Picone. Die Ausgrabungen in der Nähe der Abtei Sant'Angelo zeigen zahlreiche Zisternen und Speicheranlagen aus der Zeit vom 3. bis 1. Jahrhundert vor Christus.
Die Siedlung entwickelte sich besonders in der hellenistischen Zeit mit ausgedehnten Begräbnisplätzen, die Artefakte aus dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus enthielten. Später erhielt die Gemeinde während der römischen Zeit den Status einer civitas sociorum, was ihre politische und wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht.
Die Nekropole zeigt verschiedene Grabformen wie Gruben, Steinsärge und halbkammergräber, die das Bestattungsverhalten der früheren Bewohner widerspiegeln. Diese unterschiedlichen Grabtypen lassen sich beim Erkunden der Ausgrabungsstätten deutlich unterscheiden.
Besuchende sollten festes Schuhwerk tragen, da das Terrain uneben und teilweise überwachsen ist. Die beste Jahreszeit zum Erkunden ist das mildere Frühjahr oder der Herbst, wenn das Klima angenehmer ist.
Bei den Ausgrabungen wurden Silber- und Bronzemünzen mit griechischen Inschriften entdeckt, die die Handelsbeziehungen und kosmopolitische Natur der alten Gemeinde zeigen. Diese Münzfunde sind besonders wertvoll, um die wirtschaftlichen Verbindungen der Region nachzuvollziehen.
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