Santi Vito e Modesto Church, Pfarrkirche in Lomazzo, Italien.
Die Kirche Santi Vito e Modesto ist ein Gotteshaus in Lomazzo mit klaren Linien des klassischen Stils. Das Gebäude zeigt symmetrische Fassaden und Säulen, die für diese Bauweise typisch sind.
Die dem heiligen Vito geweihte Kirche geht auf die späte Römerzeit zurück, als Lomazzo ein Grenz-pagus zwischen Mediolanum und Novocomum war. Die Zugehörigkeit zu Mailand wurde 1170 bestätigt, und die Friedensverträge von Lomazzo mit Como wurden 1249 und 1286 vor ihr unterzeichnet. Bis 1974 blieb sie beim Erzbistum Mailand und ging dann durch Dekret Kardinal Martinis vom 8. März 1981 an Como über.
Der Platz vor der Kirche trägt den mittelalterlichen Namen Brolo, die freie Fläche, auf der öffentliche Versammlungen stattfanden; dort wurde am 30. März 1286 der Friede von Lomazzo zwischen Como und Mailand unterzeichnet, an den eine in eine Hausfassade eingelassene Gedenktafel erinnert. Im Inneren ist ein Seitenaltar der Beata Vergine Addolorata gewidmet, deren Bildnis hier verehrt wird.
Die Kirche steht auf dem Platz namens Brolo, dem Raum vor der Fassade, der in den 1930er-Jahren durch den Abriss alter Gebäude vergrößert wurde; eine Gedenktafel an einem Nachbarhaus erinnert an den Frieden von Lomazzo von 1286. Im Telefonbuch ist die Pfarrei noch als „Parrocchia ambrosiana di San Vito“ verzeichnet, ein Hinweis auf den bis 1974 praktizierten ambrosianischen Ritus.
Im Telefonbuch steht San Vito noch immer als „Parrocchia ambrosiana di San Vito“, über vierzig Jahre nach dem Dekret Kardinal Carlo Maria Martinis vom 8. März 1981, das die Pfarrei an das Bistum Como und den römischen Ritus übergab.
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