San Siro Church, Katholische Kirche in Lomazzo, Italien.
Die Kirche San Siro steht an der Via Milano und besitzt eine neoklassizistische Fassade, die der Architekt Federico Frigerio in der frühen 20. Jahrhundert entwarf. Das Gebäude verbindet verschiedene stilistische Elemente und enthält im Inneren mehrere Altäre sowie ein Gewölbe mit künstlerischen Dekorationen.
Die Gründung dieser Kirche reicht über 1500 Jahre zurück und markierte ursprünglich die Grenze zwischen Mailand und Como. Der heutige neoklassizistische Bau entstand in der frühen 20. Jahrhundert und ersetzt ältere Strukturen an diesem historisch bedeutsamen Ort.
Die Kirche bewahrt die Reliquien des Märtyrers Epiphanius, die im 17. Jahrhundert aus den römischen Katakomben hierher gebracht und in einem vergoldeten Holzschrein unter dem Hauptaltar beigesetzt wurden. Am Gewölbe des Langhauses stehen sich die Schutzpatrone der früheren Tochtergemeinden gegenüber: der heilige Bartholomäus für Manera und der heilige Remigius für Caslino al Piano.
Die Kirche steht auf der Comer Seite, an der Diözesangrenze, die Lomazzo bis 1974 zwischen Como und Mailand teilte. Die Fassade von Federico Frigerio liegt zur Straße; ihre Giebelpinakel gleichen denen der Kuppel des Comer Doms. Innen ist sie ein einziger sehr langer Saal, im 19. Jahrhundert verlängert, für dessen Durchquerung man Zeit einplanen sollte.
Im 17. Jahrhundert wurde der Kirche die Obhut der Reliquien des Märtyrers Epiphanius übertragen, die aus den römischen Katakomben kamen: Gebeine, Inschrift und ein Fläschchen mit Erde, die sein Blut aufgesogen hatte, in einem vergoldeten Holzschrein unter dem Hochaltar.
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