Area archeologica La Cuma, Römisches Heiligtum in Monte Rinaldo, Italien.
Area archeologica La Cuma ist ein römisches Heiligtum mit Tempeln und Säulenportiken auf künstlich angelegten Terrassen in den Bergen. Die Gebäude sind nach klassischen Bauprinzipien gestaltet und zeigen ionische sowie dorische Säulenformen.
Das Heiligtum entstand in der Mitte des 2. Jahrhunderts v.Chr. und war bis zur ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v.Chr. in Betrieb. Seine lange Nutzungsdauer zeigt die anhaltende Bedeutung dieses Ortes für die lokale Bevölkerung.
Die Ausgrabungsstätte zeigt Hinweise auf religiöse Verehrung, die über Jahrhunderte andauerte und Menschen aus der Umgebung anzog. Die gefundenen Terrakotta-Dekorationen deuten darauf hin, dass hier Gottheiten mit großer Sorgfalt geehrt wurden.
Die Ausgrabungsstätte liegt auf einer Höhe und erfordert etwas Wanderung, um vollständig erkundet zu werden. Es ist hilfreich, vorher das nahegelegene Museum zu besuchen, um die Geschichte und Funde an Ort und Stelle besser zu verstehen.
Die Tempelanlage folgt in ihren Proportionen dem Vitruvius-Kanon und entspricht damit den theoretischen Regeln für antike Bauwerke. Dies macht die Ausgrabung zu einem seltenen praktischen Beispiel für die Anwendung dieser klassischen architektonischen Prinzipien.
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