Gela acropolis, Antike griechische archäologische Stätte in Gela, Italien.
Gela acropolis war das religiöse und verwaltungszentrum einer antiken griechischen Siedlung mit Tempeln, Wohnhäusern und Geschäften. Die Strukturen folgen einer geplanten Anordnung mit rechtwinkligen Straßen, die typisch für griechische Stadtplanung war.
Griechische Kolonisten aus Rhodos und Kreta gründeten die Siedlung um 688 v.Chr. und errichteten bald darauf einen Tempel für die Göttin Athena. Die Stadt florierte für etwa zwei Jahrhunderte, bevor sie an Bedeutung verlor.
Der Ort zeigt, wie griechische Siedler ihre Traditionen in Sizilien etablierten und ihre Göttinnen verehrten. Die Überreste spiegeln die Verbindung zwischen dem Mittelmeerraum und dem griechischen Heimatland wider.
Der Standort ist teilweise auf freiem Gelände mit wenig Schatten, daher sind Sonnenschutz und Wasser wichtig. Die Informationstafeln auf dem Platz erklären die verschiedenen Ruinen und ihre ursprünglichen Funktionen.
Die Stätte enthält seltene Befestigungen aus getrockneter Lehmziegeln aus dem 4. Jahrhundert v.Chr., die zeigen, wie Griechen außergewöhnliche Baumaterialien einsetzten. Diese Technik war in dieser Region ungewöhnlich und deutet auf lokale Anpassungen an verfügbare Ressourcen hin.
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