Lillaz waterfalls, Wasserfall in Italien
Die Wasserfälle von Lillaz sind eine Abfolge von Wasserfällen in der Nähe des Weilers Lillaz im Gemeindegebiet von Cogne im Aostatal. Das Wasser stürzt in mehreren Stufen über Felsplatten in die Tiefe und bildet dabei natürliche Becken, bevor es weiter talwärts fließt.
Die Felsen wurden im Laufe von Jahrtausenden durch das Wasser des Gebirgsbaches Urtier geformt, der vom Hochgebirge herabkommt und das Gelände nach und nach abgetragen hat. Die umliegenden Almdörfer, darunter Lillaz, haben sich schon immer in der Nähe solcher Wasserläufe angesiedelt, die das Leben in den Bergen ermöglichten.
Die Wasserfälle von Lillaz tragen ihren Namen nach dem kleinen Weiler Lillaz, der zum Gemeindegebiet von Cogne gehört. Wer den Pfad entlanggeht, trifft vor allem auf Wanderer und Familien, die an den natürlichen Becken rasten und das Rauschen des Wassers auf sich wirken lassen.
Der Weg beginnt am Parkplatz beim Weiler Lillaz und folgt einem markierten Pfad, der durch den Wald führt und für die meisten Besucher gut zu gehen ist. An den steileren Abschnitten helfen Metallstufen und Geländer beim Aufstieg, und der gesamte Rundweg dauert etwa eine Stunde.
Im Winter gefriert das Wasser der Fälle zu einer Eiswand, die Eiskletterer aus ganz Europa anzieht, die mit Steigeisen und Eispickeln die gefrorenen Stufen erklimmen. Im Sommer ist von all dem nichts zu sehen, denn das Eis taut vollständig ab und das Wasser fließt wieder wie gewohnt.
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