Castello di Cogne, Mittelalterliche Burg in Cogne, Italien
Das Königliche Schloss von Cogne ist eine mittelalterliche Befestigung, die neben der Pfarrkirche des Ortes mit einem massiven Turm und fünf Stockwerken präsent ist. Das Gebäude wurde später zu einem Wohnkomplex mit zwölf Apartments umgebaut und bietet Ausblicke auf die Berge Gran Paradiso und Mont Blanc.
Die erste Erwähnung der Befestigung stammt aus dem Jahr 1191, als Bischof Gualberto von Aosta die Erlaubnis erhielt, vom Grafen Thomas von Savoyen eine Festung zu errichten. Im Jahr 1875 wandelte König Viktor Emanuel II. das Bauwerk in ein Jagdschloss um und installierte dort eine Telegrafenstation.
Die Befestigung war lange Zeit ein Treffpunkt für die Bewohner, die sich bei Kirchenglocken zur Beratung versammelten. Dieser Ort prägte das Zusammengehörigkeitsgefühl der lokalen Gemeinschaft über Generationen hinweg.
Das Gebäude ist heute als Wohnkomplex genutzt und verfügt über einen Aufzug für bequemen Zugang zu allen Stockwerken. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein bewohntes Privatgebäude handelt und der Zugang von außen begrenzt sein kann.
König Viktor Emanuel II. nutzte das Schloss als persönliches Jagdrevier in den Alpen und machte es damit zu einem realen Treffpunkt der königlichen Familie. Die Installation einer Telegrafenstation zeigt, wie wichtig das Gebäude für die Kommunikation zwischen dem König und seinen Territorien war.
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