Santa Chiara delle Cappuccine, Religiöser Komplex in Ferrara, Italien
Santa Chiara delle Cappuccine ist ein Klosterkomplex in der Zentralstadt Ferrara mit Kirche, Wohnflügeln und inneren Kreuzgängen. Das Gebäude erstreckt sich entlang des Corso Giovecca und verfügt über mehrere Altäre sowie funktionelle Räume für Gebet und Gemeinschaftsleben.
Das ursprüngliche Kloster befand sich an einem anderen Standort, wurde aber 1646 hierher verlegt, als der Architekt Luca Danesi neue Gebäude entwarf. Diese Umsiedelung war Teil der Stadtentwicklung in Ferrara während des 17. Jahrhunderts.
Der Name bezieht sich auf die Ordensgemeinschaft der Kapuzinerinnen, die hier seit Jahrhunderten lebt. Die Nonnen prägen den Ort durch ihre täglichen Gebetszeiten und ihre Präsenz im Kirchenraum.
Der Komplex ist zentral gelegen und leicht zu Fuss erreichbar, wobei der Zugang respektvoll erfolgen sollte, da die Nonnen hier leben und arbeiten. Die Oeffnungszeiten beruecksichtigen die Gebetszeiten der Gemeinschaft.
Im Hauptaltar ruhen die sterblichen Ueberreste von zwei wichtigen Benefaktorinnen, Livia Obizzi Turchi und Virginia Borsetti, die speziell hierher uberfuhrt wurden. Ihre Graber bilden einen bedeutsamen Teil der spirituellen Geschichte des Ortes.
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