Messner Mountain Museum Firmian, Museum in Bozen, Italien
Das Messner Mountain Museum Firmian sitzt in Schloss Sigmundskron, einer spätmittelalterlichen Burg über Bozen. Eine lange, zinnenbewehrte Steinmauer mit Metallgeländer und kleinen Öffnungen verbindet einen viereckigen Turm mit einem höheren Gebäude; an ihrem Fuß liegt ein bogiges Tor, davor führt eine Metalltreppe hinab. Innen zeigen 1100 Quadratmeter die Geschichte und Kunst des Bergsteigens.
Das Schloss, deutsch Schloss Sigmundskron, ist eine spätmittelalterliche Anlage bei Bozen. Nach nahezu völligem Verfall wurde es in dreijähriger Bauzeit restauriert und am 11. Juni 2006 als Hauptsitz von Reinhold Messners Bergmuseum eröffnet. Der Architekt Werner Tscholl bewahrte das historische Gemäuer in seiner Ursprünglichkeit, sodass von außen weder die neuen Glasdachkonstruktionen noch verlegte Leitungen sichtbar sind.
Reinhold Messner nannte den Rundgang des Museums eine „Kora“, den tibetischen Begriff für die Umrundung eines heiligen Berges, und die Ausstellung ist als Rundweg um einen symbolischen heiligen Berg in der Burg angelegt. Objekte aus asiatischen Kulturkreisen sind in der Anlage verteilt, und die zerfallene Kapelle auf dem Gipfel des Schlossberges bleibt bewusst tabu, wie der Gipfel des Kailash in Tibet.
Das Museum liegt in der spätmittelalterlichen Burg Sigmundskron, die vor der Eröffnung am 11. Juni 2006 drei Jahre lang restauriert wurde; der Architekt Werner Tscholl bewahrte das historische Mauerwerk, sodass Glasdächer und Leitungen von außen unsichtbar bleiben. Der Parcours führt über Wege, Treppen und Türme, dazu gibt es ein Felsentheater mit 200 Plätzen für Veranstaltungen. Firmian ist der Hauptsitz des sechsteiligen MMM-Projekts, alle Veranstaltungen außer den jährlichen Eröffnungen finden hier statt.
Der Museumsrundgang ist als Kora angelegt, die tibetische Umrundung eines heiligen Berges, und führt um einen symbolischen „heiligen Berg“ in der Burg. Die zerfallene Kapelle auf dem Schlossberg ist bewusst tabu, für Reinhold Messner vergleichbar mit dem verbotenen Gipfel des Kailash in Tibet. Objekte aus asiatischen Kulturkreisen sind in der Anlage verteilt, um die religiöse Dimension des Gebirges zu zeigen.
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