Villa Farsetti, Villa aus dem 18. Jahrhundert in Santa Maria di Sala, Italien
Villa Farsetti ist eine 18. Jahrhundert-Residenz in Santa Maria di Sala, die sich etwa 93 Meter in die Länge erstreckt. Das Gebäude prägt sich durch dreieckige und runde Giebel über den Fenstern der Hauptfassade aus, die von steinernen Säulen eingerahmt werden.
Der Architekt Paolo Posi erbaute die Villa zwischen 1744 und 1774 für Filippo Farsetti an der Stelle eines älteren Palastes aus dem 13. Jahrhundert. Das Projekt kombinierte somit neue Baukunst mit der Geschichte eines bereits bestehenden Ortes.
Die Villa zeigt klassische Merkmale venetianischer Adelssitze mit steinernen Säulen im Erdgeschoss und aufwendigen Fassadenelementen. Diese Gestaltung spiegelt den Wohlstand und Geschmack der Farsetti-Familie wider, die in Venedig herrschte.
Das Gebäude dient heute als Sitz von Gemeindeämtern und beherbergt wechselnde Kunstausstellungen sowie kulturelle Veranstaltungen. Besucher sollten sich vorher erkundigen, da der Zugang je nach laufenden Veranstaltungen oder behördlichen Tätigkeiten beschränkt sein kann.
Die Villa war ursprünglich von einem botanischen Garten umgeben, der Pflanzen aus verschiedenen Teilen der Welt beherbergte, darunter seltene Exemplare aus Amerika. Diese Sammlung war nach dem Vorbild römischer Gärten angelegt und zeugte vom wissenschaftlichen Interesse der Familie.
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