Ciardoney Glacier, glacier in Italy
Der Ciardoney-Gletscher ist ein Gletscher in den Alpen, der sich in einem geschützten Nationalpark befindet und auf einer Höhe zwischen etwa 2870 und 3120 Metern liegt. Seine Oberfläche erstreckt sich über etwa einen halben Quadratkilometer und zeigt eine breite Eisfläche mit einer nordöstlich ausgerichteten Front.
Der Gletscher wurde erstmals in den 1970er Jahren systematisch dokumentiert, und ab 1986 begannen Wissenschaftler mit regelmäßigen Messungen seiner Eigenschaften. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, dem Ende der Kleinen Eiszeit, hat der Gletscher seine Fläche um etwa 70 Prozent verringert.
Der Gletscher trägt seinen Namen aus der lokalen Toponymie der Alpen und ist für die Bewohner der umliegenden Täler ein vertrautes Merkmal der Berglandschaft. Er prägt das Erscheinungsbild der Gran-Paradiso-Region und wird von Einheimischen und Besuchern als natürliches Wahrzeichen des Hochgebirges wahrgenommen.
Die beste Zeit zum Beobachten des Gletschers ist während der wärmeren Monate, wenn die Schneedecke zurückgeht und die Eisoberfläche deutlicher sichtbar wird. Das Gelände ist hoch und anspruchsvoll, weshalb feste Bergschuhe und wetterfeste Kleidung erforderlich sind.
Der Gletscher hat eine dunkle Oberfläche aus Schutt und Felsen, die das Schmelzen beschleunigt, da diese Materialien mehr Sonnenlicht absorbieren als reines Eis. Dieses Phänomen zeigt, wie die Oberfläche des Gletschers die Schmelzrate aktiv beeinflusst.
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