Belgian pavilion, Nationaler Pavillon in den Giardini della Biennale, Venedig, Italien
Der belgische Pavillon ist ein Ausstellungsgebäude im Jugendstil in den Giardini della Biennale, das Léon Sneyers für seine Errichtung 1907 entwarf. A. de Bosschère fügte zwischen 1929 und 1930 Räume beiderseits des Hauptausstellungsraums hinzu und ersetzte das Flachdach durch ein Satteldach. Virgilio Vallot restaurierte ihn 1948 und gab der Fassade eine konkave Form mit Rosettenmotiven; Georges Baines wandelte das Innere 1997 in eine White-Cube-Galerie um.
Der belgische Pavillon war der erste ausländische Pavillon, der in den Giardini errichtet wurde; Léon Sneyers entwarf ihn 1907 im Jugendstil unter dem Einfluss Josef Hoffmanns und der Wiener Architektur. A. de Bosschère erweiterte ihn zwischen 1929 und 1930 um Räume beiderseits des Hauptsaals und ersetzte das Flachdach durch ein Satteldach. Virgilio Vallot restaurierte ihn 1948 und gab der Fassade eine konkave Form mit Rosettenmotiven; Georges Baines baute ihn 1997 zu einer White-Cube-Galerie um.
Die belgische Vertretung auf der Biennale umfasste James Ensor, Constant Permeke und Louis Van Lint 1948, Luc Tuymans 2001 sowie Berlinde De Bruyckere 2013 unter Kurator J. M. Coetzee. Der Pavillon beherbergt auch die Architekturbiennale, etwa „Eurotopie“ von Traumnovelle 2018.
Der Pavillon steht in den Giardini della Biennale, dem ummauerten Park in Castello mit rund 30 Länderpavillons; Zugang besteht über die Eingänge am Viale Garibaldi oder an der Uferpromenade. Geöffnet ist nur während der Biennale, daher vor dem Besuch die Daten der laufenden Ausgabe prüfen. Die Vaporetto-Haltestelle Giardini liegt wenige Gehminuten entfernt.
Der 1907 von Léon Sneyers entworfene Bau war der erste ausländische Pavillon in den Giardini, vor den meisten nationalen Häusern. Virgilio Vallot machte die Fassade 1948 konkav und versah sie mit Rosettenmotiven; Georges Baines wandelte den Innenraum 1997 in einen White Cube um.
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