San Domenico, Romanische Kirche auf der Isola di San Domenico, Chioggia, Italien
San Domenico ist eine Kirche auf einer kleinen Insel im Nordosten von Chioggia, die über eine Brücke über den Canale di San Domenico erreichbar ist. Der heutige Bau wurde von 1745 bis 1762 nach einem Entwurf von Pietro Pelli errichtet und hat ein einschiffiges Langhaus mit Seitenkapellen. Der quadratische Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert, zwischen 1497 und 1503 von Giorgio di Menagio restauriert, ist 29 Meter hoch und beherbergt drei Glocken namens Maria Rosaria, Maria Crocefissa und Maria Domenicana.
Ein Dominikanerkonvent und eine dem heiligen Dominikus geweihte romanische Kirche wurden 1291 auf dieser Insel fertiggestellt, nachdem der Orden das Land 1287 von den Benediktinern erhalten hatte. Beide wurden im Chioggia-Krieg (1378–1381) beschädigt. Die Kirche wurde zwischen 1745 und 1762 nach einem Entwurf von Pietro Pelli wiederaufgebaut, und das Konventgebäude diente später als Kaserne.
Die Kirche beherbergt ein bedeutendes Gemälde von Vittore Carpaccio aus dem Jahr 1520, das letzte signierte Werk des Künstlers. Dieses Kunstwerk zeigt die religiöse Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinde.
Die Kirche steht auf der kleinen Isola di San Domenico, dem nordöstlichsten Teil von Chioggia, die über eine Brücke über den Canale di San Domenico erreichbar ist. Der Glockenturm ist 29 Meter hoch, der Innenraum 55 Meter lang, 25 Meter breit und 21 Meter hoch. Die 2011 im Pfarrarchiv gefundenen Cholera-Dokumente von 1911 belegen die Schließung der Kirche vom 18. Juli bis 17. November jenes Jahres.
Das verehrte Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, aus einem einzigen Weidenstamm geschnitzt und an einem Kreuz aus Rotfichte, soll nach einem Schiffbruch nahe der Insel aus dem Wasser gefischt worden sein. Die Fischer von Chioggia malten Miniaturkopien auf ihre Boote. 1814 musste ein Teil der Fassade abgerissen werden, um es in einer Prozession herauszutragen.
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