Pfahlbauten am Ledrosee, Archäologische Stätte am Ledrosee, Italien
Die Pfahlbauten von Ledro sind die Überreste einer vorgeschichtlichen Siedlung mit hölzernen Pfahlkonstruktionen am Ostufer des Ledrosees. Die archäologische Stätte liegt auf etwa 651 Metern Höhe und erstreckt sich über eine Länge von etwa 160 Metern entlang des Seeufers.
Die Siedlung entstand in der Bronzezeit und wurde später von Wasser bedeckt, bis ein Wasserspiegelfall in den 1920er Jahren die Überreste freilegte. Der Fund ermöglichte Wissenschaftlern, das Leben in dieser frühen Epoche besser zu verstehen.
Das Dorf war ein wichtiger Handelsplatz für Menschen aus verschiedenen Regionen, die hier Bronze-Gegenstände und Werkzeuge tauschten. Die Funde zeigen, wie die Bewohner lebten und womit sie sich beschäftigten.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit lokalen Wegen zu erreichen, die von Ledro aus gut gekennzeichnet sind. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn das Wetter mild und angenehm ist.
Unter den gefundenen Objekten befinden sich vollständig erhaltene Kleidungsstücke aus Pflanzen- und Tierfasern, die seltene Einblicke in die Textilherstellung geben. Diese organischen Materialien sind normalerweise nicht erhalten und machen diesen Fund wissenschaftlich besonders wertvoll.
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