Santi Pietro e Paolo, Kirche in Ponte San Pietro, Italien
Santi Pietro e Paolo hat ein einschiffiges Langhaus mit sieben Jochen, die durch Pilaster mit Marmorkapitellen getrennt sind, welche die Gewölberippen tragen. Die steinerne Fassade besitzt einen vorspringenden Mittelteil in zwei Registern, mit einem Portal unter einer Lünette aus Veroneser Marmor und darüber einer Polifora sowie einem Mosaik des heiligen Petrus, der die Gläubigen in sein Boot aufnimmt.
Der Grundstein der neuen Pfarrkirche wurde 1913 von Bischof Giacomo Radini-Tedeschi gelegt. Während des Ersten Weltkriegs ruhten die Bauarbeiten und wurden danach wieder aufgenommen, wobei der ursprüngliche Entwurf von Elia Fornoni von Dante Fornoni überarbeitet wurde. Am 26. April 1934 wurde die Kirche von Bischof Adriano Bernareggi geweiht und der Pfarrsitz von der alten Kirche San Pietro, die daraufhin aufgegeben wurde, hierher verlegt.
Das Mosaik an der Fassade zeigt den heiligen Petrus, der die Gläubigen in sein Boot aufnimmt; die Kirche trägt den Namen der alten Pfarrkirche San Pietro, die nach der Weihe von 1934 aufgegeben wurde. Im dritten Joch steht eine Marmorgruppe des heiligen Josef von Gianni Remuzzi, im siebten die Altäre des Heiligsten Herzens und der heiligen Therese von Lisieux.
Die Kirche steht in Ponte San Pietro, in der Provinz und Diözese Bergamo, im Vikariat Mapello-Ponte San Pietro. Die steinerne Fassade hat einen vorspringenden Hauptkörper; über dem Portal sitzt eine Lünette aus Veroneser Marmor. Die Nebeneingänge liegen im vierten Joch des einschiffigen Raums, und der Presbyterium am Ende ist um einige Stufen erhöht.
Das Fassadenmosaik zeigt den heiligen Petrus, der in seinem Boot die Gläubigen aufnimmt; die Marmorlünette über dem Portal stammt aus Verona. Der 1952 nach einem Entwurf von Elia Fornoni errichtete Glockenturm besteht aus Credaro-Stein.
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