St. Pontius martyr, Pfarrkirche in San Ponso, Italien.
Die St.-Pontius-Märtyrer-Kirche in San Ponso ist ein Pfarrgebäude mit schlichter Fassade, verziert durch vier schlanke Säulen, neben einem alten Taufbecken gelegen. Der Innenraum ist in drei Schiffe unterteilt, die durch Säulen getrennt werden und das gesamte Raumangebot strukturieren.
Ausgrabungen von 1977 datierten den ersten Kultort in die frühchristliche Zeit, etwa ins 5.–6. Jahrhundert. Zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert ersetzte ihn eine romanische Pfarrkirche; die pievani Pietro und Guglielmo sind 1222 und 1245 bezeugt. Seit dem späten 14. Jahrhundert aufgegeben, fand Monsignore Angelo Peruzzi sie 1584 in Ruinen vor, die Seelsorge lag beim Pfarrer von Salassa. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wurde sie umgestaltet: Seitenschiffe wurden gebaut, die Fassade überarbeitet und der Glockenturm ergänzt.
Die Pfarrei gehört zum Pastoralbezirk Turin Nord des Erzbistums Turin. In der Nische der Fassade steht eine Statue des Schutzpatrons; der Glockenturm erhebt sich über dem Baptisterium, einem Bau auf quadratischem Grundriss mit je einer Öffnung pro Seite unter einem Walmdach.
Die nach Westen ausgerichtete Fassade liegt am Platz von San Ponso; das Eingangsportal wird von vier Säulen gerahmt und von einem Dreiecksgiebel mit einer Nische und der Statue des Schutzpatrons bekrönt. Der Glockenturm erhebt sich über dem Baptisterium, mit je einer Öffnung pro Seite, die von den umliegenden Straßen sichtbar ist. Der Innenraum endet in einem um eine Stufe erhöhten Presbyterium, das von einer halbrunden Apsis hinter Balustraden abgeschlossen wird.
Der quadratische Glockenturm steht unmittelbar über dem Baptisterium; jede seiner vier Seiten hat eine kleine Bogenöffnung unter einem vierseitigen Dach. Die Grabungen von 1977, die den ersten Kultort ins 5.–6. Jahrhundert datierten, legten zudem ältere Strukturen unter der Kirche frei.
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