Saint Anthony the Great church, Romanische Kirche in Brenzone, Italien
Die Kirche Sant'Antonio Abate steht am westlichen Ende des Weilers Biaza in der Gemeinde Brenzone sul Garda auf einer hohen Terrasse über der Straße und ist dem Gardasee zugewandt. Die Fassade hat nur ein Ochsenauge; ein rustikales Vordach schützt den einzigen Eingang und ein Fresko des heiligen Christophorus aus dem 14.–15. Jahrhundert. Der quadratische Glockenturm trägt ein vierseitiges Ziegeldach, hinten springt eine kleine halbrunde Apsis vor.
Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Testament des Giovanni fu Benedetto da Brenzone von 1421, das auch einen angrenzenden Friedhof nennt; die ältesten Fresken legen eine Entstehung vielleicht in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts nahe. 1456 bezeichnete Ermolao Barbaro sie als von der Pfarrkirche abhängige Kapelle, und ab dem 16. Jahrhundert besaß die Familie Brenzone das Patronatsrecht über sie. Am 19. Juli 1806 wurde sie infolge der napoleonischen Aufhebungen geschlossen und vor 1833 wieder dem Gottesdienst übergeben, dem Datum einer Pastoralvisite von Giuseppe Grasser.
Das Testament des Giovanni fu Benedetto da Brenzone von 1421, die erste urkundliche Erwähnung der Kirche, nennt auch einen angrenzenden Friedhof. An der Nordwand zeigt ein Fresko des späten 15. Jahrhunderts das Wappen der Brenzone mit einer Madonna mit Kind und knienden Gläubigen; genannt werden die Stifter Paolo Brenzone fu Delaido und seine Frau Laurezia, die ein heute verlorenes Grabmonument stifteten.
Die Kirche steht am Westende von Biaza auf einer hohen Terrasse über der Straße, die Fassade zum Gardasee gerichtet. Der einzige Eingang liegt an der Südseite unter einem Vordach, das auch ein Fresko des heiligen Christophorus aus dem 14.–15. Jahrhundert schützt. Der Innenraum ist ein einschiffiger Saal mit erhöhtem Presbyterium; die Nordwand ist geschlossen und wird nur durch das kleine, geschrägte Fenster hinter dem Glockenturm beleuchtet.
Die ältesten Fresken an der Nordwand liegen übereinander: Ein Abendmahl aus der Mitte des 14. Jahrhunderts mit Brot, Wein, Garnelen und Kirschen befindet sich unter einer Schicht vom Ende des 15. Jahrhunderts mit dem Wappen der Brenzone und einer Madonna mit Kind sowie den Stiftern Paolo Brenzone fu Delaido und seiner Frau Laurezia, die wohl ein heute verlorenes Grabmonument stifteten.
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