Saint Michael hermitage, Bergeremitage in Tremosine, Italien
Die Einsiedelei des heiligen Michael steht im Val San Michele auf einer kleinen Erhebung am Hang des Monte Tremalzo bei Tremosine sul Garda. Die Kirche hat einen einschiffigen Saal von etwa 6,75 auf 7,30 Metern, der durch einen Rundbogen geteilt und von einer Holzdecke mit Dachstuhl bedeckt ist. Sie endet in einer fünfeckigen Apsis mit Rippenstichkappen aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert; ein langer Portikus steht vor der Fassade mit ihrem kleinen Glockengiebel.
Die Kirche ist frühmittelalterlichen Ursprungs: Mauerwerksanalysen und Funde im Inneren legen eine Errichtung im 7.–8. Jahrhundert nahe, erstmals erwähnt wird sie in einer Bulle Papst Urbans III. von 1187. Der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 14. Jahrhundert. 1679 ließ der Veroneser Priester Florenio Feliberi das angrenzende Wohngebäude errichten und machte die Kirche so zur Eremitage; er starb dort 1694 und wurde in einem bereits 1686 vorbereiteten Grab beigesetzt. Nach weiteren Eremiten wurde der Ort ab dem 19. Jahrhundert aufgegeben und 1994 von der ANA-Gruppe von Vesio restauriert.
Die Kirche wird erstmals in einer Bulle Papst Urbans III. von 1187 erwähnt. Ihren Namen trägt sie nach dem Val San Michele, wo zwei Wege von Tremosine und Tignale zusammentrafen und sich erneut teilten, zum Passo di Lorina und zum Passo di Tremalzo. Der Erzengel Michael war Schutzpatron der Langobarden sowie der Köhler und Schmiede, die hier lebten, Gruppen, die mit der Gründung verbunden werden.
Die Einsiedelei liegt im Val San Michele auf einer kleinen Anhöhe am Rand der Hänge des Monte Tremalzo, wo zwei Wege von Tremosine und Tignale zusammentrafen und sich dann nach Storo über den Lorina-Pass oder nach Concei über den Tremalzo-Pass gabelten. Die Kirche betritt man durch einen langen Portikus und ein kleines Portal in der Fassade; ein weiterer Eingang liegt in der Nordwand.
Die Eremitage steht dort, wo zwei Wege von Tremosine und Tignale zusammentrafen, bevor sich die Straße erneut teilte: nach Storo über den Lorina-Pass und nach Concei über den Tremalzo-Pass. Der Kirchenraum misst etwa 6,75 auf 7,30 Meter und wird von einem Rundbogen geteilt.
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