Aqaba, Hafenstadt im südlichen Jordanien
Aqaba erstreckt sich entlang der Nordostküste des Roten Meeres in der südlichsten Region Jordaniens und bildet den einzigen Zugang des Landes zum Meer. Die Stadt verbindet eine Uferpromenade, Wohnviertel und ein Handelshafen-Gebiet mit Blick auf Wüstenberge im Hintergrund und flache Strände am Wasser.
Unter römischer Herrschaft im ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus entwickelte sich die Siedlung als Knotenpunkt für Karawanen zwischen Ägypten und Syrien. Später wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, bevor er im 20. Jahrhundert Teil des modernen Jordaniens wurde.
Der Name stammt von einer arabischen Bezeichnung für einen steilen Pass zwischen Bergen, und die Stadt zeigt heute eine Mischung aus alter und moderner jordanischer Kultur. Händler verkaufen Gewürze, Kaffee und Silberschmuck in überdachten Gassen, wo Besucher auch traditionelle Backwaren und frisch gepressten Granatapfelsaft finden können.
Die meisten Besucher erreichen den Ort über den Flughafen im Norden oder mit Bussen aus Amman und anderen jordanischen Städten. Wer weiter zu archäologischen Stätten oder Wüstenlandschaften reisen möchte, findet hier Verbindungen zu organisierten Touren und Sammeltaxis.
An wenigen Stellen kann man mit einem Schritt über die Grenze nach Israel gehen, denn die Nachbarstadt Eilat liegt direkt nebenan. Unter Wasser erstrecken sich Korallengärten bis nahe an die Oberfläche, sodass Schnorchler oft Schildkröten und bunte Fischschwärme schon in flachem Wasser sehen können.
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