Qasr al-Muwaqqar, Umayyadische Wüstenburg in Al Muwaqqar, Jordanien.
Qasr al-Muwaqqar ist eine verfallene umayyadische Wüstenburg etwa 30 km südöstlich von Amman auf einem kleinen Hügel in al-Muwaqqar. Ihre Umfassung maß rund 65 auf 39 Meter, mit einer Ringmauer, drei Wachtürmen und acht etwa 4 Meter breiten Tonnengewölben. Acht verzierte Steinsäulen wurden gefunden, mehrere mit Akanthusornament und eine mit kufischen Inschriften; in der Nähe liegen Reste von 18 Zisternen und einem großen Wasserreservoir.
Der Qasr al-Muwaqqar wurde unter dem Umayyadenkalifen Yazid II. um 723 errichtet. Eine erhaltene Säule nennt Abdallah ibn Sulaym als Architekten. Der Bau diente wohl als zentrale Karawanenstation. 1889 besuchten Alfred von Domaszewski und Rudolf Ernst Brünnow den Ort, 1901 folgte Alois Musil.
Auf dem Gelände fand man acht verzierte Steinsäulen, mehrere mit Akanthusornamenten, eine mit einer Inschrift in kufischer Schrift. Teile dieser verzierten Steinobjekte befinden sich heute im Nationalen Archäologischen Museum in Amman. Eine erhaltene Säule nennt Abdallah ibn Sulaym als Architekten.
Die Burg liegt in al-Muwaqqar, etwa 30 km südöstlich von Amman und 15 km nordöstlich von al-Qastal, auf einem kleinen Hügel; das Bauwerk ist weitgehend zerstört, daher sucht man die Mauerlinien, die acht tonnengewölbten Räume und die Reste von 18 Zisternen. Südöstlich des Gebäudes befindet sich ein großes Wasserbecken. Teile des verzierten Steinwerks werden im Nationalen Archäologischen Museum in Amman aufbewahrt.
Auf dem Gelände fand man acht verzierte Steinsäulen, mehrere mit Akanthusornamenten und eine mit einer Inschrift in kufischer Schrift. Eine erhaltene Säule nennt Abdallah ibn Sulaym als Architekten. Steinmetzarbeiten befinden sich heute im Nationalen Archäologischen Museum in Amman.
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