Komae, Wohnstadt im westlichen Tokio, Japan
Komae ist eine Wohnstadt im westlichen Tokio, Japan, die sich zwischen zwei Flüssen ausdehnt. Die Bebauung besteht größtenteils aus niedrigen Häusern mit Gärten, durchzogen von Radwegen und Fußgängerzonen entlang der Flussufer.
Die Gegend wurde seit der Kofun-Zeit besiedelt, wie alte Grabhügel aus dem 5. Jahrhundert zeigen. Die offizielle Stadtgründung erfolgte 1970, nachdem sich aus Dörfern allmählich Vorstädte entwickelt hatten.
Der Name leitet sich vom Edo-zeitlichen Dorf Komae her, das einst durch Reisfelder und Flussufer geprägt war. Heute sieht man die Spuren dieser Vergangenheit in den schmalen Straßen zwischen Wohnhäusern und kleinen Schreinen, die Nachbarn gemeinsam pflegen.
Die Züge der Odakyu-Linie halten am Bahnhof Komae und bieten direkte Verbindungen ins Zentrum Tokios. Flussufer und Parks lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, und viele Wege sind eben und leicht zugänglich.
Zwei hügelförmige Kofun-Grabhügel aus dem 5. Jahrhundert stehen noch heute zwischen modernen Wohnhäusern. Sie gehören zu den wenigen gut erhaltenen Zeugnissen dieser frühen Bestattungsform in einer so dicht bebauten Gegend.
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