Fresh water jellyfish of Komae, Naturdenkmal im Tama-Fluss, Komae, Japan
Die Süßwasserquallen von Komae sind winzige Organismen, die im Tama-Fluss leben und zwischen wenigen Millimetern groß sind. Sie haben durchsichtige Körper mit feinen Tentakeln, die sich um ihre Glockenform herum ausbreiten.
Diese Süßwasserquallen stammen ursprünglich aus dem Jangtse-Becken in China, von wo aus sie sich durch Wasserverbindungen weltweit ausbreiteten. Sie erreichten Japan über Wasserstraßen und wurden schließlich im Tama-Fluss dokumentiert.
Die Süßwasserquallen von Komae sind in der lokalen Wahrnehmung ein Symbol für die Vielfalt des Tama-Flusses, der das Stadtbild prägt. Ihre Präsenz erinnert Besucher daran, dass selbst kleine Organismen Teil des natürlichen Lebens sind, das Menschen und Natur hier teilen.
Die besten Beobachtungsmöglichkeiten bieten sich im Spätsommer, wenn das Wasser wärmer wird und die Quallen aktiver sind. Die genauen Zeitpunkte und Orte sind schwer vorherzusagen, daher ist ein flexibler Besuchsplan hilfreich.
Diese Quallen können sich auf zwei völlig unterschiedliche Wege fortpflanzen: durch klassische Fortpflanzung mit Geschlechtspartnern und durch Sprossung ohne Partner. Im Winter überleben sie in einer ruhenden Form, die wie winzige Kapseln aussieht und in Sedimenten verborgen bleibt.
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