Tamagawa Jutaku, Öffentlicher Wohnkomplex in Komae und Chofu, Japan.
Tamagawa Jutaku ist ein Wohnkomplex, der sich über die Stadtbezirke Komae und Chofu erstreckt und mehrere Wohngebäude mit Fußwegen und Grünflächen verbindet. Die Anlage bietet verschiedene Grundrisse für unterschiedliche Haushaltsgrößen und verfügt über lokale Geschäfte und Spielplätze für Kinder.
Die Anlage wurde 1966 gegründet als Teil des Programms der Tokioter Metropolregion zur Schaffung von Wohnraum in der Nachkriegszeit. Sie reagierte auf die schnelle Bevölkerungszunahme in Tokio, als viele Menschen aus ländlichen Gebieten in die Stadt zogen.
Der Wohnkomplex schafft Begegnungsräume durch gemeinsame Grünflächen und regelmäßige Nachbarschaftstreffen. Bewohner nutzen diese Orte täglich und schaffen so eine lokale Gemeinschaft mit eigener Identität.
Der Komplex liegt in der Nähe mehrerer Bahnhöfe, was die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert. Innerhalb und um die Anlage herum befinden sich Geschäfte, Apotheken und Schulen, die das tägliche Leben der Bewohner unterstützen.
Die Anlage erstreckt sich über die Grenzen zweier separater Stadtbezirke hinweg, was bei einer geplanten Wohnsiedlung dieser Zeit ungewöhnlich war. Dieser Aufbau zeigt, wie die Region Tokios über administrative Grenzen hinweg wuchs, um den Wohnbedarf zu decken.
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