Chōfu, Wohnvorort im Westen von Tokio, Japan
Chofu ist eine Wohnstadt im westlichen Teil der Metropolregion, die Parks, Tempel und Grünflächen entlang mehrerer Flüsse vereint. Die Straßen sind ruhig und von niedrigen Häusern gesäumt, während größere Einkaufsviertel sich um die Bahnhöfe konzentrieren.
Der Ort entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert als Poststation entlang der alten Koshu-Straße, die Reisende und Händler nach Westen führte. Nach dem Krieg wuchs die Stadt als Vorort für Pendler, die im Zentrum arbeiten.
Die Stadt ist bekannt für ihr Filmstudio, in dem seit Jahrzehnten historische Filmkulissen genutzt werden. Besucher können durch nachgebaute Straßenzüge aus der Edo-Zeit spazieren und sehen, wo Samurai-Filme gedreht wurden.
Die Stadt liegt etwa 20 Kilometer westlich des Stadtzentrums und ist über mehrere Bahnlinien gut erreichbar. Besucher können die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Gegend flach und übersichtlich ist.
Ein kleiner Schrein am Flussufer bewahrt eine jahrhundertealte Tradition, bei der Besucher Papierboote ins Wasser setzen. Die Boote treiben langsam flussabwärts und sollen Wünsche und Gebete mitnehmen.
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