Sapporo, Hauptstadt und Verwaltungszentrum in Hokkaido, Japan
Sapporo ist die Hauptstadt der nördlichsten Präfektur Hokkaido und breitet sich über zehn Stadtbezirke aus, darunter Chuo-ku, Higashi-ku und Kita-ku. Die Straßen folgen einem gitterförmigen Grundriss mit breiten Alleen, die von Norden nach Süden und von Osten nach Westen verlaufen und durch den zentralen Odori-Park unterbrochen werden.
Ein kleiner Außenposten von sieben Siedlern wuchs ab 1857 rasch und wurde während der Meiji-Restauration zum Verwaltungszentrum ausgebaut. Ausländische Berater halfen beim Aufbau der Infrastruktur und brachten westliche Planungsmethoden nach Hokkaido.
Die Einkaufs- und Vergnügungsviertel rund um die Susukino-Straßen zeigen ein lebendiges Nachtleben mit zahllosen Izakaya, Ramen-Läden und Bars, die sich bis spät in die Nacht füllen. Einheimische und Reisende treffen sich im Odori-Park, der als gesellschaftlicher Mittelpunkt dient und bei Festivals, Märkten und Feierabenden gleichermaßen belebt wird.
Die Hauptbahnhofshalle bietet Zugang zu U-Bahnen, Bussen und Fernzügen, außerdem befinden sich dort Geschäfte und Aussichtsplattformen für erste Orientierung. Breite Gehwege und überdachte Arkaden im Zentrum erleichtern Fußgängern das Vorankommen bei Regen oder Schneefall.
Ein unterirdisches Netz von Gehwegen verbindet Bahnhof, Einkaufszentren und Bürotürme über mehrere Kilometer und ermöglicht warme Wege im Winter ohne Tageslicht. Der Maruyama-Zoo hält Eisbären und Rentiere in Gehegen, die an das regionale Klima angepasst sind.
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