Fuji, Heiliger Vulkan in Shizuoka und Yamanashi, Japan
Mount Fuji ist ein Vulkan in den Präfekturen Shizuoka und Yamanashi in Japan, der bis auf 3777 Meter (12.388 Fuß) ansteigt und einen symmetrischen Kegel bildet. Zwischen Oktober und Mai liegt Schnee auf dem Gipfel, der das Profil schärfer hervorhebt und dem Berg sein bekanntes Aussehen verleiht.
Frühe Besteigungen gehen auf religiöse Wanderer zurück, die vor Jahrhunderten den Gipfel erreichten, während der Berg im 19. Jahrhundert auch für Ausländer zugänglich wurde. Die letzte Eruption fand 1707 statt und schleuderte Asche über große Teile der Region, einschließlich des heutigen Tokyo, das etwa 100 Kilometer (62 Meilen) entfernt liegt.
Pilger steigen zum Gipfel und besuchen die Schreine, die sich an den Hängen verteilen, während viele Einheimische die Besteigung als spirituelle Reise verstehen. Weiß gekleidete Wanderer sind ein vertrautes Bild, und an manchen Tagen versammeln sich Gläubige, um Zeremonien durchzuführen oder Gebete zu sprechen.
Die Klettersaison dauert von Juli bis Anfang September, wenn vier Hauptrouten zum Gipfel führen und Berghütten entlang der Wege Übernachtungen anbieten. Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind auch im Hochsommer notwendig, da die Temperaturen am Gipfel stark sinken und sich das Wetter schnell ändern kann.
Der Vulkan liegt am Schnittpunkt dreier tektonischer Platten, nämlich der Amur-Platte, der Ochotsk-Platte und der Philippinischen Platte, eine geologische Konstellation, die nur an wenigen Orten weltweit zu finden ist. Besucherzentren entlang der Routen zeigen Aufzeichnungen früherer Ausbrüche und erklären, wie die Lavaströme das Gelände formten, das man heute durchwandert.
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