Hōei, Seitlicher Vulkan an der südöstlichen Flanke des Fuji, Gotemba, Japan
Der Berg Hōei ist ein Seitenvulkan an der südöstlichen Flanke des Mount Fuji in Gotemba und erreicht etwa 2.693 Meter Höhe. Die charakteristische Kratermulde prägt das Profil des größeren Berges deutlich sichtbar und ist von mehreren etablierten Wanderwegen aus erreichbar.
Diese geologische Formation entstand während einer massiven Eruption zwischen Dezember 1707 und Januar 1708 und hatte weitreichende Auswirkungen auf die Landschaft. Das Ereignis markiert das letzte bestätigte Ausbruchszeichen des Mount Fuji und hinterließ bleibende Spuren in seinem Erscheinungsbild.
Der Berg erhielt seinen Namen von der Hōei-Periode der japanischen Geschichte, die mit einem bedeutenden geologischen Ereignis in Mount Fujis aufgezeichneter Chronik zusammenhängt. Die Kraterform ist ein sichtbarer Teil der Landschaft und wird von Wanderern häufig besucht, die die Geschichte des Berges verstehen möchten.
Wanderer sollten etablierte Routen von Gotemba aus nutzen und angemessene Bergausrüstung sowie Wetterschutz mitnehmen, da sich die Bedingungen schnell ändern können. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind und die Wege am sichersten zu begehen sind.
Der Berg ist das Ergebnis des letzten bestätigten Ausbruchs des Mount Fuji und bietet Geologen und Besuchern ein lebendiges Lehrbuch vulkanischer Aktivität. Trotz seiner Nähe zu einem der berühmtesten Berge der Welt bleibt dieser Ort weniger frequentiert und bietet ruhigere Wandererlebnisse als die Hauptroute des Mount Fuji.
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