Yamamiya Sengen Shrine, Asama-Schrein in Fujinomiya, Japan
Yamamiya Sengen ist ein Shinto-Heiligtum in Fujinomiya mit einem ungewöhnlichen Altar-Setup statt einer traditionellen Haupthalle, ausgerichtet für freie Sichtlinien zum Berg Fuji. Die Anlage erstreckt sich über ein kleineres Grundstück und bewahrt seinen ursprünglichen Zweck als Ort der bergbezogenen Verehrung.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass das Heiligtum zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert existierte und möglicherweise älter ist als das Hauptheiligtum Fujisan Hongu Sengen Taisha. Seine Ursprünge spiegeln die frühe Verehrung des Berges Fuji in dieser Region wider.
Das Heiligtum ist der Göttin Konohanasakuya-hime gewidmet, die in der japanischen Mythologie mit Vulkanen und dem Schutz des Berges Fuji verbunden ist. Besucher können die spirituelle Verbindung zwischen diesem Ort und der Berg-Verehrung spüren, die für die lokale Gemeinschaft seit Jahrhunderten von Bedeutung ist.
Das Gelände ist relativ leicht zugänglich und der Grundriss ist einfach zu überblicken, auch wenn die Umgebung hügelig ist. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Verehrungsort ist, an dem religiöse Zeremonien stattfinden.
Bis 1874 fand hier ein einzigartiges Ritual statt: Priester trugen einen zeremoniellen Speer zwischen diesem Ort und dem Hauptheiligtum Fujisan Hongu Sengen Taisha, was die enge Verbindung zwischen den beiden Stätten zeigte. Diese Praxis ist ein Beispiel für die ritualen Netzwerke, die verschiedene Schreine in der Berg-Verehrung verbanden.
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