Taiseki-ji, Buddhistischer Tempel in Fujinomiya, Japan
Taiseki-ji ist ein buddhistischer Tempel bei Fujinomiya am Fuß des Berges Fuji, der als Hauptsitz der Nichiren-Shoshu-Schule dient. Die Anlage umfasst mehrere Hallen, Tore, Wohngebäude und eine fünfstöckige Pagode, die sich über sanfte Hänge verteilen und durch gepflasterte Wege verbunden sind.
Der Mönch Nikko gründete den Tempel im Jahr 1290 auf einem Grundstück, das ihm der Verwalter Nanjo Tokimitsu geschenkt hatte. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Anlage durch Spenden und kaiserliche Unterstützung zu einem wichtigen Zentrum der Nichiren-Lehre heran.
Der Tempel beherbergt Schriften und Relikte, die Anhänger der Nichiren-Shoshu-Tradition aus vielen Teilen der Welt hierher führen. Besucher sehen oft Gruppen beim gemeinsamen Chanten oder beim stillen Gang durch die Zeremonienbereiche.
Der größte Teil des Geländes ist für allgemeine Besucher zugänglich, einige Zeremonienräume bleiben jedoch eingeschriebenen Gläubigen vorbehalten. Ein früher Start am Morgen oder Nachmittagsbesuch außerhalb der Hauptgebetszeiten bietet mehr Ruhe zum Erkunden der Außenbereiche.
Die fünfstöckige Pagode wurde im 18. Jahrhundert mit 5.000 Gold-Ryo aus einer kaiserlichen Spende der Tochter von Prinzessin Tsuneko errichtet. Ihr dunkles Holz und die geschwungenen Dächer heben sich deutlich vor dem Himmel und den umgebenden Kiefern ab.
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