Nishiyama Honmon-ji, Buddhistischer Tempel in Fujinomiya, Japan.
Nishiyama Honmon-ji ist ein buddhistischer Tempel in Fujinomiya mit ausgedehnten Gelände, das eine schwarze Pforte, verschiedene Gebäude und einen Friedhof hinter der Haupthalle umfasst. Das gesamte Areal ist über einen etwa zwei Kilometer langen Weg miteinander verbunden, der durch die Tempelanlage führt.
Die Anlage wurde im Jahr 1344 vom Mönch Nichiyo gegründet und gewann Bedeutung, als sich die Prinzessin Tsuneko, Tochter des Kaisers Go-Mizunoo, im 17. Jahrhundert dort dem Glauben anschloss. Diese Unterstützung durch die kaiserliche Familie trug wesentlich zur Stellung des Tempels in der religiösen Landschaft bei.
Der Tempel ist dem Hokke-shu-Komonryu-Buddhismus verbunden und wird von Gläubigen besucht, die hier rituellen Praktiken nachgehen und den heiligen Raum pflegen. Die Gläubigen zeigen ihre Verehrung durch das Hüten der Tempelanlage und die Teilnahme an religiösen Zeremonien, die das spirituelle Leben hier prägen.
Der Tempel liegt in Fujinomiya und ist am besten mit einem privaten Fahrzeug erreichbar, da er sich relativ weit von den nächsten Bahnhöfen entfernt befindet. Es ist ratsam, vor dem Besuch zu prüfen, ob es zu dieser Zeit offene Bereiche gibt und welche Zugangsregeln gelten.
Auf dem Gelände soll sich die Grabstätte des berühmten Feldherrn Oda Nobunaga befinden, gekennzeichnet durch einen Ilex-Baum in der Nähe seiner Ruhestätte. Diese Verbindung zu einer wichtigen historischen Figur macht den Ort für Geschichtsinteressierte besonders bedeutsam.
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