Kitayama Honmon-ji, Buddhistischer Tempel in Fujinomiya, Japan
Kitayama Honmon-ji ist ein buddhistischer Tempel an der Basis des Berges Fuji mit traditionellen japanischen Baustrukturen aus Holz und einem zweistöckigen Eingangstor. Der Komplex erstreckt sich über gut gepflegtes Gelände mit verschiedenen Gebäuden und zeigt typische Merkmale der Nichiren-Tempel-Architektur.
Der Tempel wurde 1298 vom buddhistischen Priester Nikko gegründet und entwickelte sich zu einem Hauptzentrum des Nichiren-Buddhismus in der Region. Er wurde später Teil des Fuji-Gozan-Netzwerks, einem wichtigen Verbund von Tempeln rund um den Berg Fuji.
Der Tempel bewahrt eine beeindruckende Sammlung von Buddhsutra-Abschriften auf, darunter historische Exemplare des Lotus-Sutra mit goldener Schrift aus dem Mittelalter. Diese Manuskripte zeigen die intensive Verbindung des Ortes zur Nichiren-Tradition und ihrer Lehren.
Der Tempel bietet Parkplätze und ist vom Bahnhof Fujinomiya aus mit dem Bus erreichbar. Von der Bushaltestelle Honmon-ji ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Tempeleingang.
Ein großer Zedernbaum, den Nikko selbst gepflanzt haben soll, steht auf dem Tempelgelände und wurde 1957 zum Naturdenkmal erklärt. Der Baum ist immer noch vital und bildet einen beeindruckenden natürlichen Fokuspunkt im Tempelkomplex.
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