Fujisan Hongū Sengen Taisha, Shinto-Schrein in Fujinomiya, Japan
Fujisan Hongū Sengen Taisha ist ein Schrein in Fujinomiya im Zentrum Japans, der als Hauptsitz aller Sengen- und Asama-Schreine im Land gilt und Konohanasakuya-hime gewidmet ist. Das gesamte Schreingelände erstreckt sich vom Stadtrand bis hinauf auf den Vulkan Fuji, wobei die oberen Bereiche ab der achten Stufe ebenfalls zu seinem Territorium gehören.
Der Schrein entstand im Jahr 806 während einer Phase starker vulkanischer Aktivität, um die Berggeister zu besänftigen und weitere Ausbrüche zu verhindern. Diese Verehrungsstätte wurde später zum Zentrum eines landesweiten Netzwerks von mehr als 1.300 Schreinen, die dem Fuji gewidmet sind.
Der Name Sengen bezieht sich auf eine alte Verehrungstradition des Vulkangottes, die Besucher heute beim Gang durch das Gelände nachvollziehen können. Das zweistöckige Hauptgebäude zeigt den besonderen Sengen-Baustil mit geschwungenem Dach und roten Säulen, der sich deutlich von anderen Schreinen unterscheidet.
Vom Bahnhof Fujinomiya führt ein 15-minütiger Fußweg zum Schrein, wobei sich auch regelmäßige Busverbindungen anbieten. Der Zugang zum Gelände bleibt ganzjährig möglich, doch die Besteigung des Bergs selbst ist nur im Sommer realistisch.
Die Wakutama-Quellen auf dem Gelände zählen zu den natürlichen Denkmälern Japans und versorgen die gesamte Umgebung mit Wasser aus dem Berg. Das klare Quellwasser tritt direkt aus dem vulkanischen Gestein aus und bildet mehrere kleine Teiche zwischen den Gebäuden.
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