Gotemba, Handelsstadt am Fuße des Berges Fuji, Japan
Gotemba ist eine Handelsstadt in der Präfektur Shizuoka, die sich zwischen dem Fuji und dem Hakone erstreckt und vor allem durch Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen geprägt ist. Die Stadt verbindet flaches Gelände in den niedrigeren Lagen mit sanften Hügeln, die sich zu beiden Bergen hin erheben, und bietet weite Ausblicke über die umliegenden Täler.
Siedlungsspuren reichen hier etwa 2000 Jahre zurück, als Menschen begannen, das Gebiet entlang der Reisewege dauerhaft zu bewohnen. Während der Edo-Zeit gehörte die Region zum Odawara-Lehen, bevor sie 1955 offiziell zur Stadt erklärt wurde.
Der Name leitet sich aus der Nähe zu historischen Reiserouten ab, entlang derer Reisende Pause machten. Heute nutzen viele Besucher den Ort als Ausgangspunkt für Wanderungen oder um in den zahlreichen Geschäften einzukaufen, die lokale Spezialitäten anbieten.
Die Stadt liegt an der Gotemba-Linie, die regelmäßige Zugverbindungen in mehrere Richtungen bietet und einen guten Zugang zu Wanderwegen und Ausflugszielen in der Umgebung ermöglicht. Die meisten Geschäfte und Dienstleistungen befinden sich in der Nähe der Hauptstraßen, die vom Bahnhof ausgehen.
Ein Park am Stadtrand wurde 1723 als Sommerresidenz für die Kaiserfamilie angelegt und enthält heute noch alte Kirschbäume, die im Frühling blühen. In einem anderen Teil der Stadt steht eine Friedenspagode aus dem Jahr 1964, die bei klarem Wetter von weitem sichtbar ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.