Kumagaya, Spezialstadt in der Präfektur Saitama, Japan
Kumagaya ist eine Großstadt im nördlichen Teil der Präfektur Saitama, die sich über mehrere Stadtteile mit Wohngebieten, Geschäftsstraßen und Grünflächen erstreckt. Die Bebauung mischt niedrige Wohnhäuser mit größeren Handels- und Verwaltungsgebäuden, während einige Abschnitte noch Tempelanlagen und traditionelle Strukturen bewahren.
Die Stadt wurde am 1. April 1889 gegründet, als mehrere kleinere Gemeinden aus dem früheren Bezirk Osato zusammengelegt wurden. In den folgenden Jahrzehnten wuchs sie durch Eingemeindungen benachbarter Ortschaften und erhielt später den Status einer Sonderstadt.
Die Stadt gehört zu jenen Orten in der Kantō-Ebene, in denen moderne Wohnviertel neben kleinen Schreinen und Tempeln liegen, die noch heute besucht werden. In einigen Stadtteilen lässt sich beobachten, wie Bewohner an bestimmten Tagen kleinere religiöse Rituale pflegen und dabei lokale Traditionen weitergeben.
Der Bahnhof Kumagaya verbindet Reisende über Shinkansen-Züge in 39 Minuten mit dem Bahnhof Tokio, was Tagesausflüge und Pendelfahrten erleichtert. Lokale Buslinien erschließen die verschiedenen Stadtteile und Tempelanlagen, wobei die meisten Verbindungen vom Hauptbahnhof ausgehen.
Auf dem Gelände des Nogoji-Tempels blühen im Juni rund 8.000 Hortensien, die den Tempelkomplex in ein großes Blumenmeer verwandeln. Besucher können entlang gewundener Pfade durch die Pflanzungen gehen und dabei die verschiedenen Farbschattierungen beobachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.