Oshi-jō, Japanische Burg in Gyoda, Japan
Der Turm steht auf einer flachen Ebene zwischen zwei großen Flüssen und ist von Wassergräben umgeben, die einst als natürlicher Schutz dienten. Die dreistöckige Rekonstruktion wurde auf den Grundmauern der ursprünglichen Festung errichtet und zeigt die Bauweise einer Burg auf ebenem Gelände.
Die Festung wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und diente den örtlichen Herrschern als Stützpunkt in der Region. Ihre Berühmtheit erlangte sie, als sie während einer groß angelegten Militärkampagne gegen Überflutung standhielt und nicht eingenommen werden konnte.
Das Burggelände beherbergt heute ein lokales Museum, in dem Besucher Objekte aus der Stadtgeschichte und Beispiele traditioneller Handwerkskunst aus Gyoda sehen können. Im Erdgeschoss sind Modelle zu finden, die zeigen, wie die Festung während der Belagerung aussah und wie sie von Wasser umgeben wurde.
Der Zugang zum Außenbereich ist frei, während für den Eintritt ins Museum eine kleine Gebühr erhoben wird. Audioführer stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung und helfen bei der Orientierung durch die Ausstellungsräume.
Während der Belagerung wurde ein System von Dämmen angelegt, das die Festung zu einer Insel machte. Diese Technik führte dazu, dass die Burg ihren Beinamen als schwimmende Festung erhielt.
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