Sakitama Kofun Park, Archäologischer Park in Gyoda, Japan
Der Sakitama Kofun Park ist ein archäologischer Park in Gyoda, Präfektur Saitama, auf dem acht alte Grabhügel aus dem 5. und 6. Jahrhundert über eine weitläufige Grünfläche verteilt sind. Ein Netz von Fußwegen verbindet die einzelnen Hügel miteinander, wobei der größte davon zu den umfangreichsten seiner Art in ganz Japan zählt.
Die Grabhügel wurden zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert als letzte Ruhestätten mächtiger lokaler Herrscher angelegt, die im heutigen Kantō-Gebiet regierten. Der Fund eines eisernen Schwertes mit Goldinschrift in einem der Hügel im Jahr 1968 lieferte erstmals schriftliche Belege über die Herrscher der Yamato-Zeit.
Das Freilichtgelände ist bei Schulklassen aus der Region beliebt, die hier die Grabhügel direkt erkunden können. Die Haniwa-Figuren, die einst auf den Hügeln standen, lassen sich heute im angrenzenden Museum aus nächster Nähe betrachten.
Der Park liegt in der Nähe des Bahnhofs Gyoda und ist zu Fuß erreichbar. Die Wege um die Hügel sind eben und gut ausgeschildert, sodass ein Besuch ohne besondere Vorbereitung möglich ist.
Einige der Grabhügel können bis zur Spitze bestiegen werden, was einen ungewöhnlichen Blick über die flache Kantō-Ebene bietet. Die Form dieser Hügel, die einem Schlüsselloch ähnelt, ist typisch für Japan und findet sich anderswo auf der Welt kaum.
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