Sarushima, Wüsteninsel in Yokosuka, Japan
Sarushima ist eine unbewohnte Insel in der Bucht von Tokio vor der Küste von Yokosuka. Das Eiland steigt von steinigen Ufern durch Wälder und alte Verteidigungsanlagen bis zu einem bewaldeten Gipfel an.
Im 19. Jahrhundert errichtete das Tokugawa-Shogunat Küstenbatterien auf diesem Gelände, um die Bucht gegen westliche Schiffe zu schützen. Nach der Meiji-Restauration erweiterte die Marine die Festungsanlagen und baute unterirdische Tunnel durch den Fels.
Die hölzernen Anlegestellen und Wanderwege führen durch dichtes Grün zu verborgenen Stränden, die Einheimische an Wochenenden zum Grillen und Baden nutzen. An ruhigen Tagen hört man nur das Rauschen der Wellen und Vogelrufe zwischen den Ruinen.
Fähren von Yokosuka Chuo fahren mehrmals täglich zur Insel und bringen Besucher in etwa 10 Minuten über das Wasser. Die Wege sind schmal und führen über Treppen, daher eignet sich festes Schuhwerk am besten für die Erkundung.
Die Ziegeltunnel wurden direkt in die Klippen gehauen und verbinden mehrere Ebenen der militärischen Anlagen miteinander. Wildkatzen streifen durch das Unterholz, obwohl ihr Ursprung auf der Insel bis heute rätselhaft bleibt.
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