Mikasa, Kriegsschiff-Museum in Yokosuka, Japan
Mikasa ist ein Schlachtschiff aus der Zeit vor den Dreadnoughts, das dauerhaft im Park Mikasa im Stadtteil Inaoka-chō in Yokosuka verankert ist. Das Schiff erstreckt sich über 131,7 Meter in der Länge und 23,23 Meter in der Breite und ruht auf einem Betonfundament, das es vor den Gezeiten schützt.
Das Schiff wurde in England im Jahr 1900 fertiggestellt und diente während des russisch-japanischen Krieges als Flaggschiff von Admiral Tōgō. Nach seiner Teilnahme an der Schlacht von Tsushima wurde es später in ein Museum umgewandelt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Name stammt vom Berg Mikasa in Nara und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gewählt, als Japan westliche Namenskonventionen für Kriegsschiffe übernahm. Heute kommen viele japanische Besucher hierher, um die Verbindung zwischen ihrer maritimen Geschichte und dem technologischen Sprung zu verstehen, den das Land damals vollzog.
Die Decks sind über Treppen zugänglich, wobei einige Bereiche enge Durchgänge aufweisen, die für Rollstühle oder Kinderwagen nicht geeignet sind. Ein Rundgang durch die Kabinen und Ausstellungsflächen dauert etwa eine Stunde, je nach Interesse an der Marinegeschichte.
Dies ist das einzige noch existierende Schlachtschiff aus der Ära vor den Dreadnoughts weltweit. Es ist auch das letzte in Großbritannien gebaute Schlachtschiff, das bis heute erhalten geblieben ist.
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