Asaka, Wohnstadt in der Präfektur Saitama, Japan
Asaka ist eine Stadt in der Präfektur Saitama im südöstlichen Teil der Region, etwa 20 Kilometer vom Zentrum Tokios entfernt auf der Musashino-Terrasse. Die Stadt erstreckt sich entlang des mittleren Laufs des Arakawa-Flusses und verbindet dicht bebaute Wohnviertel mit kleineren gewerblichen Bereichen und Parks.
Vier Raststationen entlang der Kawagoe Kaido entstanden während der Muromachi-Zeit und bildeten den Kern der späteren Siedlung. Die Handwerker der Region entwickelten über Jahrhunderte Fertigkeiten in der Kupferverarbeitung, die der Gegend bis ins 20. Jahrhundert Wohlstand brachten.
Der Name stammt von den historischen Poststationen entlang der Kawagoe Kaido und prägt noch heute die Stadtteile. Wohngebiete wechseln sich mit älteren Vierteln ab, in denen traditionelle Läden und Werkstätten zwischen modernen Gebäuden stehen.
Drei Bahnhöfe verbinden die Stadt mit Tokio und den umliegenden Gebieten: Kita-Asaka an der JR Musashino-Linie sowie Asaka und Asakadai an der Tobu Tojo-Linie. Die Straßen sind meist eben und gut begehbar, wobei die Wohngebiete sich rund um die Bahnstationen konzentrieren.
Im Jahr 1964 fand hier der Reitwettbewerb des modernen Fünfkampfs während der Olympischen Sommerspiele in Tokio statt. Die Anlagen wurden später in öffentliche Sporteinrichtungen umgewandelt, die Einheimische noch heute nutzen.
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