Fujisan Hongū Sengen Taisha, Shinto-Schrein in Fujinomiya, Japan
Fujisan Hongū Sengen Taisha ist ein Shinto-Schrein in Fujinomiya, Präfektur Shizuoka, und der Hauptschrein von etwa 1.300 Sengen- und Asama-Schreinen in Japan. Sein Bezirk umfasst etwa 17.000 m², und der Schrein besitzt zudem den Gipfelbereich des Fuji oberhalb der achten Station, etwa 3,85 Millionen m². Die 1604 unter Tokugawa Ieyasu erbaute Haupthalle ist ein zweigeschossiger Bau im sengen-zukuri-Stil mit einem Walmdach über einer dreijochigen oberen Halle im nagare-zukuri-Stil, gedeckt mit Zypressenrinde und zinnoberrot gestrichen.
Der Schrein entstand im Jahr 806 während einer Phase starker vulkanischer Aktivität, um die Berggeister zu besänftigen und weitere Ausbrüche zu verhindern. Diese Verehrungsstätte wurde später zum Zentrum eines landesweiten Netzwerks von mehr als 1.300 Schreinen, die dem Fuji gewidmet sind.
Der Name Sengen geht auf „asama“ zurück, ein altes Wort für Vulkan; der Schrein ist das Haupt von rund 1.300 Sengen- und Asama-Schreinen des Landes. Sein Hauptfest am 5. Mai umfasst Yabusame, Bogenschießen zu Pferd, eine auf die Jagdausflüge Minamoto no Yoritomos zurückgeführte Tradition. Pilger reinigten sich einst im Teich Wakutama-ike, bevor sie den Fuji bestiegen.
Vom Bahnhof Fujinomiya führt ein 15-minütiger Fußweg zum Schrein, wobei sich auch regelmäßige Busverbindungen anbieten. Der Zugang zum Gelände bleibt ganzjährig möglich, doch die Besteigung des Bergs selbst ist nur im Sommer realistisch.
Die Wakutama-Quellen auf dem Gelände zählen zu den natürlichen Denkmälern Japans und versorgen die gesamte Umgebung mit Wasser aus dem Berg. Das klare Quellwasser tritt direkt aus dem vulkanischen Gestein aus und bildet mehrere kleine Teiche zwischen den Gebäuden.
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