Kuwana, Gemeindezentrum in der Präfektur Mie, Japan.
Kuwana ist ein städtisches Zentrum in der Präfektur Mie, das sich dort erstreckt, wo drei Flüsse in die Ise-Bucht münden und ein breites Delta formen. Die Uferzonen wechseln zwischen Industriegebieten am Wasser, Wohnvierteln im Landesinneren und landwirtschaftlichen Flächen nahe den Flussmündungen.
Die Siedlung wurde im zehnten Jahrhundert als kleines Dorf gegründet und wuchs zwischen dem vierzehnten und sechzehnten Jahrhundert zu einem Handelshafen heran. Lokale Herrscher förderten den Austausch von Keramik und Metallwaren mit anderen Regionen entlang der Küste.
Der Name der Stadt leitet sich vom alten Wort für Maulbeerbaum ab, der einst die Seidenzucht unterstützte und heute noch in Straßennamen und lokalen Symbolen auftaucht. Besucher bemerken entlang der Flussufer kleine Schreine, die Fischer und Handwerker vor Reiseantritt aufsuchen.
Die Stadt lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei Hauptstraßen und Flusswege die Orientierung erleichtern. Viele Werkstätten und Märkte liegen in Gehweite vom Bahnhof und öffnen tagsüber für Besucher.
An der Flussmündung wachsen Algen, die in flachen Becken kultiviert und von Hand geerntet werden, bevor sie auf Holzgestellen zum Trocknen aufgehängt werden. Einheimische Muscheln gelten als Delikatesse und werden direkt am Ufer in kleinen Ständen verkauft.
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