Kazuno, Stadt im Nordosten der Präfektur Akita, Japan.
Kazuno ist eine Stadt im Nordosten der Präfektur Akita, die sich über ein hügeliges Gebiet im Hanawa-Becken entlang des Flusses Yoneshiro erstreckt. Zahlreiche Flussläufe durchziehen die Landschaft, die von bewaldeten Hängen und vereinzelten Wasserfällen geprägt wird.
Schon in der Jomon-Zeit siedelten Menschen in dieser Gegend, wie archäologische Fundstellen zeigen. Der Clan Nambu übernahm später die Herrschaft über das Gebiet während der Edo-Zeit und prägte dessen Entwicklung.
Die Bewohner pflegen bis heute den Obstanbau in den Hügeln, wo Äpfel, Birnen und Kirschen in kleinen Plantagen reifen. Der örtliche Markt zeigt im Herbst Früchte, die an die lange Bindung dieser Gemeinde zum Ackerbau erinnern.
Die Hanawa-Linie der East Japan Railway Company verbindet die Stadt mit Stationen in Yuze-Onsen und Kazuno-Hanawa und bietet Anschluss an das regionale Bahnnetz. Reisende erreichen die Gegend auch über die Tohoku-Autobahn, die in der Nähe verläuft.
Die Oyu-Steinkreise innerhalb des Stadtgebiets zählen zu den bedeutendsten prähistorischen Monumenten Japans und stammen aus der späten Jomon-Periode. Besucher sehen hier große Steine, die in Kreisformen angeordnet wurden und deren ursprünglicher Zweck bis heute Fragen aufwirft.
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