Präfektur Akita, Präfektur im Norden Japans
Die Präfektur Akita erstreckt sich an der Küste des Japanischen Meeres und ist eine der flächenmäßig größeren Verwaltungsregionen des Landes, geprägt von Bergen, Wäldern und weiten Reisfeldern. Der nördliche Teil der Präfektur grenzt an die Präfektur Aomori, während der Süden an Yamagata angrenzt.
Während der Tokugawa-Zeit verwaltete der Satake-Clan das Gebiet über mehrere Generationen hinweg und förderte die Entwicklung des Reisanbaus sowie den Bergbau. Diese Tätigkeiten legten die Grundlage für die spätere wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Die Region ist für den namahage-Brauch bekannt, bei dem maskierte Gestalten in der Silvesternacht durch die Dörfer ziehen und sich nach dem Verhalten der Kinder erkundigen. Außerdem gilt Akita als Heimat der kanto-Feste, bei denen junge Männer schwere Bambusstangen mit Papierlaternen auf Stirn, Schultern oder Hüften balancieren.
Die Anreise aus Tokyo erfolgt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Komachi, der in etwa vier Stunden über die JR-Akita-Shinkansen-Linie verkehrt und stündlich abfährt. Wer die Region erkunden möchte, sollte sich auf längere Fahrten zwischen den Sehenswürdigkeiten einstellen, da viele Orte weit voneinander entfernt liegen.
Jeden Sommer findet in Ōmagari ein landesweiter Feuerwerkswettbewerb statt, bei dem Pyrotechniker aus ganz Japan ihre Technik und Kreativität unter freiem Himmel zeigen. Außerdem ist die Präfektur bekannt für ihre Akita-Hunde, eine alte Rasse, die früher zur Jagd eingesetzt wurde und heute als nationales Naturdenkmal gilt.
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