Kisakata, Naturdenkmal und Landschaftlich Schöner Ort in Nikaho, Japan
Kisakata ist ein Naturschutzgebiet im Westen von Nikaho mit Reisfeldern, Kiefernhainen und mehreren kleinen Inseln, die sich vom flachen Land abheben. Die geschützte Zone erstreckt sich über ein ehemaliges Lagunengebiet am Japanischen Meer mit Aussichtspunkten und markierten Wegen zwischen den Hügeln.
Eine Lagune füllte das Gebiet bis 1804, als ein Erdbeben den Meeresboden angehoben und das Wasser zurückgedrängt hat. Das neue Land wurde für die Landwirtschaft genutzt, während die ehemaligen Inseln als niedrige Hügel zwischen den Feldern erhalten blieben.
Der Dichter Matsuo Basho reiste 1689 durch die Gegend und schrieb Verse über die Landschaft, die später in sein Reisetagebuch aufgenommen wurden. Seine Beschreibungen schildern die Bucht und ihre Inseln in Bildern, die bis heute in der japanischen Literatur bekannt sind.
Die Aussichtspunkte bieten einen Überblick über die Felder und die verteilten Inselhügel, die am besten bei klarem Wetter zu erkennen sind. Mehrere befestigte Wege verbinden die wichtigsten Aussichtspunkte und führen durch Kiefernwälder und Ackerland.
Die acht Hügel, die heute aus dem Ackerland ragen, waren einst Inseln, die in einer flachen Bucht lagen. Ihr Grundriss und ihre Abstände zeigen noch immer, wie die Wasserstraßen zwischen ihnen verlaufen sind.
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