Awaji-shima, Insel in der Präfektur Hyogo, Japan
Awaji ist eine Insel im Seto-Binnenmeer zwischen den Hauptinseln Honshu und Shikoku und wird durch zwei große Hängebrücken mit dem Festland verbunden. Die Landschaft besteht aus sanften Hügeln, Küstenabschnitten und landwirtschaftlichen Flächen, die sich über die gesamte Länge erstrecken.
Schriftliche Quellen aus dem 8. Jahrhundert bezeichnen diesen Ort als erste entstandene Landmasse im japanischen Schöpfungsmythos. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich hier eine Theatertradition mit Puppen, die bis heute fortbesteht.
Der Name stammt aus der japanischen Mythologie und bezeichnet den Geburtsort der Nation in den ältesten Schriften des Landes. Auf den Feldern wachsen Zwiebeln und Blumen, die regionale Gerichte prägen und in lokalen Märkten verkauft werden.
Die Überquerung zwischen den beiden Brücken im Norden und Süden nimmt etwa eine Stunde mit dem Auto in Anspruch. In Küstennähe finden sich Badebereiche und Wanderwege, während das Inselinnere ruhiger ist.
Zwischen dem südlichen Ende und Shikoku entstehen Gezeitenstrudel, die zu den stärksten der Welt gehören und von speziellen Aussichtsbooten beobachtet werden können. Das Phänomen entsteht durch den engen Kanal und den Tidenhub zwischen Binnen- und Außenmeer.
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