109, Modekaufhaus in Shibuya, Japan
Das Gebäude steht im Stadtteil Shibuya und verteilt seine Boutiquen über zehn Etagen, die durch einen spiralförmigen Rundweg verbunden sind. Im Untergeschoss liegen Schuhgeschäfte, während die oberen Stockwerke Mode und Accessoires zeigen.
Der Architekt Minoru Takeyama entwarf das Kaufhaus 1979 als Gegenstück zu den Seibu-Warenhäusern im zentralen Shibuya. Seitdem prägt die Turm-Form das Straßenbild und zieht Modehändler an, die sich auf junge Käufer konzentrieren.
Der Name leitet sich aus einem Wortspiel ab: Die Ziffern eins und null sowie neun klingen zusammen wie der Konzernname Tokyu. Das runde Gebäude ist eine Landmarke im Jugendviertel und zieht täglich vor allem junge Käuferinnen an, die hier nach günstiger Mode stöbern.
Die Haltestelle Shibuya liegt nur wenige Gehminuten entfernt, sodass die Anreise mit der U-Bahn oder dem Zug unkompliziert ist. Wer den vollen Rundgang macht, sollte mindestens zwei Stunden einplanen, um die vielen kleinen Läden in Ruhe anzusehen.
Im vierten Stock liegt der Schwerpunkt auf Streetwear und Jugendmode, während das siebte Stockwerk ein Fotostudio und ein Café beherbergt. Manche Besucher kommen allein für die Aussicht aus den oberen Etagen, von denen aus man die Kreuzung und das Treiben unten überblicken kann.
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