Mombetsu, Küstenstadt in der Unterpräfektur Okhotsk, Japan
Monbetsu liegt an der Nordostküste von Hokkaidō und blickt auf das Ochotskische Meer mit seinem Hafen und den Anlagen für den Fischfang. Die Küstenlinie zeigt niedrige Häuser, Lagerhallen am Wasser und Wellenbrecher, die den Hafenbereich vom offenen Meer trennen.
Die Ansiedlung begann 1889 als Verwaltungsposten und wuchs durch Fischerei und Handel mit den Inseln im Norden. Sie erhielt 1919 Stadtstatus und vereinigte sich 1954 mit benachbarten Gemeinden zu einer größeren Verwaltungseinheit.
Der Ortsname leitet sich vom Ainu-Wort Mopet ab, das ruhiger Fluss bedeutet und an die ersten Bewohner der Region erinnert. Diese sprachliche Verbindung zeigt sich noch heute in mehreren geografischen Bezeichnungen entlang der Küste.
Der Flughafen verbindet die Stadt täglich mit Tōkyō, während Busse regelmäßig nach Sapporo und Asahikawa fahren. Winterbesucher sollten warme Kleidung mitbringen, da starker Wind vom Meer her weht und die Temperaturen deutlich sinken.
Das Okhotsk-Meereis-Museum zeigt ein gefrorenes Aquarium, in dem Besucher Fische in einer Eisschicht sehen und einen auf minus 20 Grad Celsius gekühlten Raum betreten können. Der Raum erlaubt es, nasse Kleidung binnen weniger Sekunden hart gefrieren zu lassen und so die Winterkälte der Region nachzuempfinden.
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