Hokkaidō, Nördlichste Präfektur Japans
Hokkaido ist die nördlichste Präfektur Japans und erstreckt sich über Berge, vulkanische Formationen, Seen und Küstenlinien. Die Region bedeckt auf der zweiten größten Insel des Landes eine Fläche von etwa 83.000 Quadratkilometern mit vielfältigen Landschaften.
Das Gebiet war früher als Ezo bekannt und erlebte nach 1869 eine bedeutende Entwicklung, als die Meiji-Regierung systematische Kolonialisierungs- und Modernisierungsprogramme startete. Diese Periode transformierte die Region grundlegend von einem dünn besiedelten in ein entwickeltes Verwaltungsgebiet.
Die Ainu-Menschen haben ihre Traditionen durch Zeremonientänze, mündliche Überlieferungen und Handwerk bewahrt, besonders in Siedlungen in der Nähe des Akan-Sees und Shiraoi. Besucher können diese gelebten Praktiken heute an verschiedenen Orten direkt erleben und verstehen, wie diese Kultur den Alltag prägt.
Der internationale Flughafen New Chitose verbindet Hokkaido mit großen Städten, während der Seikan-Tunnel Zugang durch den Shinkansen von der Insel Honshu bietet. Mit diesen Verkehrsmöglichkeiten sind Ankunft und Abreise aus den meisten Landesteilen problemlos möglich.
Die Region produziert etwa 95 Prozent der japanischen Milch- und Molkereiprodukte, was sie zur Hauptquelle für Käse, Butter und Eiscreme des Landes macht. Diese landwirtschaftliche Spezialisierung prägt das Landleben und das lokale Lebensmittelangebot deutlich.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.