Yōtei-zan, Schichtvulkan in Hokkaido, Japan
Mount Yōtei ist ein Stratovulkan in Hokkaido, Japan, der sich auf 1898 Meter Höhe erhebt und eine nahezu perfekt symmetrische Kegelform zeigt, die an die Silhouette des Fuji erinnert. Der Gipfel trägt einen schneebedeckten Krater, dessen steile Innenwände von erkalteter Andesitlava gebildet werden und der einen Durchmesser von etwa 700 Metern aufweist.
Der Vulkan begann vor ungefähr 60000 Jahren zu wachsen und formte seinen charakteristischen Kegel durch wiederholte Ausbrüche. Die letzte dokumentierte Eruption fand um 1050 v. Chr. statt und hinterließ am Hangetsu-See sichtbare Spuren vulkanischer Aktivität.
Der Name Makkarinupuri stammt von den Ainu und bedeutet weiblicher Berg, wobei dieser sich als weibliches Pendant zum nahegelegenen Shiribetsu-dake versteht, dem männlichen Berg. Diese Namensgebung spiegelt die traditionelle Vorstellung wider, dass benachbarte Gipfel paarweise existieren und die Landschaft in männliche und weibliche Hälften gliedern.
Im Winter können Skifahrer die schneebedeckten Hänge nutzen, wobei Bergsteiger den Aufstieg möglichst früh am Morgen beginnen sollten, um stabile Wetterbedingungen zu nutzen. Die Besteigung erfordert alpine Erfahrung, da steile Passagen und wechselnde Witterung die Route anspruchsvoll machen.
Skifahrer können innerhalb des Kraters durch unberührten Pulverschnee abfahren und dabei zwischen erkalteten Lavawänden hindurchgleiten. Silberbirken wachsen an den unteren Kraterhängen und bilden überraschende Waldinseln inmitten der vulkanischen Landschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.